Ganguro

Ganguro

 

Woher stammt der Gangurostyle?

Es ist eine Modetrend junger Mädchen aus Japan. Erstmals trat dieser Trend Anfang der 90er in Shibuya auf.

Ganguro setzt sich aus dem Begriff „Gan“ was für Gesicht steht und „Kuru“ was für Schwarz steht zusammen. So heißt also Ganguro „schwarzes Gesicht“.

Jedoch sind Ganguros, heute in Japan eher selten anzutreffen, da dieser Trend seit Anfang 2000 wieder zurück ging. Denn nachdem Namie Amuro, die zuvor ebenso gebräunt war, bei ihrem Comeback mit heller Haut zurückkehrte, ist die dunkle Hautfarbe zunehmend Out geworden.

Hinzukommt ihr schlechter Ruf, da sie in dem kollektivistischem Japan zu sehr herausstechen. In Japan wird Individualität abgelehnt. Außerdem kann es schon einmal vorkommen das ein Outfit an die 50.000Yen also rund 350 Euro kostet. Jedoch spielen selten politische Gedanken oder Angriffe auf die Gesellschaft einen Hintergrund.

Was kennzeichnet den Ganguros?

  • Blondierte volle Haare, mit Locken oder glatt
  • Stark gebräunte Haut
  • Helles Augenmake-up mit schwarzem Lidstrich und pastellfarb geschminkte Lippen
  • Falsche Augenlider, sowie Glitzer und Sternchen um die Augen
  • Plateu – Schuhe und Pumps
  • Farbenfrohe und schrille Kleidung
  • Minirock
  • Hawaiblumen für die Haare
  • Viel, viel Schmuck
  • Bunte Sonnenbrillen

Sie scheinen faziniert von amerikanischen Stars wie Janet Jackson oder Naomi Campbell. Dies wurde jedoch nie direkt bestätigt. Jedoch ist ihr großes Vorbild Namie Amuro.

Um ihre Bräune zu erreichen verwenden die Mädchen Beta-Carotin-Tabletten und Selbstbräuner.

Im Mädchenmagazin „Egg“ finden sich eine Menge Tipps und Tricks, um schnellstens zu einer Ganguro zu werden.

Sie hören überwiegend R&B, sowie amerikanische Popmusik und stehen allgemein auf die amerikanische Kultur. Außerdem ist ein wichtiger Bestandteil ihr „Para Para – Tanz“.

Ganguros in Mangas

Peach Girl

GALS!