Lolita

Geschichte der Lolitas

Rorita Fashion

Dies ist eine Moderichtung aus Japan, der sich mittlerweille auch in westlichen Ländern durchgesetzt hat.

Der Modestil ist nicht zu verwechseln mit der Romanfigur „Lolita“ von Vladimir Nabokov, da dieser Modestil in keinster Weise im Bezug zu Jugendlicher Sexualität steht. Es bedeutet vielmehr ein niedliches, puppenhaftes und zugleich elegantes Aussehen. Somit steht nicht im Vordergrund das hervorheben von sexueller Attraktivität, sowie kein Antifeminismus.

Die ersten Anfänge waren in den 70er Jahren, doch schaffte dieser Trend seinen Durchbruch erst in den 90er Jahren, mit dem Beginn des Labels „Baby the Stars shine Bright“.

Aussehen der Lolitas

  • Bauschige Petticot –artige Röcke und Kleider
  • Knielang
  • Mit Rüschen und Spitze verziert
  • Erinnert an Mode des Rokoko oder des 19. Jhd.
  • Blusen im selben Stil
  • Verzierte Strümpfe
  • Plateau – Schuhe oder Mary – Jane – Schuhe (Spangenschuhe)
  • Haare
  • Mit geradem Pony
  • Mit Locken oder glatt
  • Haaraccessoires: sogenannte Headpieces (spitzenbesetzte Bänder), Bonnets (Häubchen), Schleifen, Blumen oder schief sitzende Mini-Zylinder
  • Weitere Accessoires:
  • Sonnenschirme
  • Passende Handtäschchen
  • Puppen und Kuscheltiere

Lebensweise der Lolitas

Lolitaaktivitäten

  • Teekränzchen (also mit Gleichgesinnten treffen und gemeinsam im Garten Tee trinken und Kuchen essen)
  • Japan - Conventions besuchen ( um so seine neusten Kleider präsentieren zu können)
  • Nähen (die meisten Lolitas nähen ihre Kleider selber)

 

Gesamt lässt sich sagen, dass sie eine gewisse und strenge Form von Etikette bewahren wollen, die fast altmodisch erscheint.

Lolita – Moderichtungen

Die populärsten Stile sind:

  • Gothic Lolita: Dunkle Farbgebung durch Schwarz, oft in Kombination mit einzelnen weißen Elementen wie etwa Spitzenborten. Komplett schwarze Outfits werden auch Kuro Lolita (von jap. kuroi, dt. schwarz) oder Black Lolita genannt.
  • Sweet Lolita: Kleidung in hellen oder knalligen Farben wie Rosa, Hellblau oder Rot, üppige Verwendung von Rüschen und Accessoires. Komplett weiße Outfits werden auch Shiro Lolita (von jap. shiroi, dt. weiß) oder White Lolita genannt.
  • Classic Lolita: Schlichte, erwachsen wirkende Kleidung u. a. in Bordeauxrot, Beige/Antikweiß oder dunklem Grün.

Weiterhin sind folgende Stile gängig:

  • Country Lolita: Kleidung bestehend aus Blumenmotiven; Accessoires wie Blumenkörbe, Strohhüte, die mit Blumen bestickt sind, Stoffe mit Blumen- oder Obstmustern.
  • Sailor Lolita: Auf Seefahrt bezogene Kleidung, ausschließliche Farbgebung durch Marineblau, Schwarz und Weiß.
  • Pirate Lolita: Entstand durch das „Baby, the Stars Shine Bright“-Sublabel Alice And The Pirates. Mischung aus Punk- und Sailor Lolita, Kombination mit Piratensymbolen wie z. B. Augenklappen oder Totenköpfen.
  • Punk Lolita: Kombiniert typische Elemente der Punk-Mode wie Schottenmuster, Nieten, Sicherheitsnadeln usw.
  • Wa-Qi Lolita: (Jap. wa und chin. qi dt. Harmonie) Verbindung aus dem Lolita-Stil und traditioneller japanischer bzw. chinesischer Tracht.
  • Casual Lolita: (engl. casual, dt. lässig) ein Stil für den Alltag.


Es gibt Stile, die nicht die typischen Merkmale der Lolita-Mode aufweisen, aber dennoch zur Moderichtung gezählt werden.

  • Ero Lolita: Bloomers (Pluderhose), ReifröckenCorsagen und Korsetts werden offen getragen.
  • Aristocrat: Lange, ausschweifende Kleider in dunklen Farben.
  • Dandy und Kodona: Ist dem englischem Dandyismus nachempfunden: Kleidung durch Zylinder, Gehstock und Hose mit hohem Bund.

 

Modelabels

  • Moi-même-Moitié
  • Baby, the Stars Shine Bright
  • Metamorphose temps de fille
  • Angelic Pretty
  • Innocent World